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Qi Gong ist eine alte chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform, dessen Ursprung auf die Han-Dynastie zurückführt. Der Begriff Qi Gong kann übersetzt werden mit „stete Arbeit am Qi“.
Der Name Qi Gong wurde erstmals von dem Daoisten Xu Xun aus der Jin-Zeit verwendet.
Durch Atem-, Kampf- und Körperübungen kommt es zur Anreicherung und Harmonisierung des Qi (Lebensenergie) welches der Entstehung von Krankheiten entgegen wirken soll, weshalb Qi Gong in der Gesundheitsvorsorge in China immer eine große Rolle gespielt hat.
Entwickelt und verändert hat sich Qi Gong vor allen durch unterschiedliche Einflüsse aus dem Daoismus, dem Buddhismus, den Kampfkünsten und der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Aus dem Jahre 200 vor Christus stammt das älteste überlieferte chinesische Medizin Werk „Huang Di Nei Jing so Wen“ mit ersten Körperübungen zur Erhaltung der Gesundheit.
Inzwischen gibt es mehr als 1000 verschiedene Richtungen des Qi Gong mit unterschiedlichen Übungsreihen und dem gemeinsamen Ziel Gesundheit zu erhalten, statt Krankheiten zu heilen.
Allerdings wurden nur 100 Qi Gong Richtungen vom Forschungsinstitut in Peking anerkannt.
Ausschlaggebende Kriterien sind dabei, dass mindestens zwei von vier Komponenten sich in der Übung zu einer Einheit verbinden: Entspannung- Ruhe- Natürlichkeit- Bewegung- Atmung- mentale Vorstellung- Ton.
Zu den verschiedenen Merkmalen der unterschiedlichen Qi Gong Richtungen zählen z.B. das äußere Elixier „Waidan“ aus dem Daoismus, zu denen die Kampf- und Bewegungskünste
sowie das Taijiquan gehören als auch das innere Elixier “Neidan“ zu welchem eher meditative Atemübungen und die Konzentration nach innen gehören.
Darüber hinaus gibt es die Übung Zhan Zhuang (stehende Säule), die 1980 von Meister Lam Kam Chuen in den Westen gebracht wurde oder das Shenjifa (Weg zu übernatürlichen Fähigkeiten).